Hüttenschlafsack

HüttenschlafsackEin Hütten-Schlafsack* ist nicht nur ein leichter Reiseschlafsack. Er gehört für viele Outdoorsportler, Camper und Wanderer zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen einfach dazu. Die Auswahl ist dabei vielfältig und jeder Schlafsack erfüllt einen bestimmten Zweck und eignet sich für besondere Anlässe. Meist dienen sie als improvisierte Schlafstätte, wenn kein Bett in der Nähe sein sollte, denn ein angenehmer Schlaf ist wichtig, um erholt in den nächsten Tag mit all seinen sportlichen Anforderungen starten zu können. So gibt es neben speziellen Schlafsäcken mit Armen und Beinen oder den Modellen, die eigens für die Ansprüche auf Expeditionen ausgerichtete sind auch die sogenannten Hüttenschlafsäcke*. Hüttenschlafsäcke sind auch für Kinder erhältlich.

 

 

Eigener Hüttenschlafsack als mobiler Bettbezug statt fremder Laken und Bezüge

Ein Hüttenschlafsack hat dabei einen entscheidenden Unterschied zu einem gewöhnlichen Schlafsack. Während dieser dazu dient, die eigene Körperwärme zu speichern und den Schlafenden so warm zu halten, verseht man unter einem Hüttenschlafsack in der Regel nichts weiter als einen großen Beutel bzw. ein zusammengenähtes Laken, das aus Seide, Leinen oder auch Baumwolle hergestellt sein kann. Diese Art Schlafsäcke sind in der Regel ungefüttert und in einer rechteckigen bzw. mumienartigen Form erhältlich. Im Sommer können Hüttenschlafsäcke auch problemlos als einfacher Schlafsack genutzt werden.

Hüttenschlafsäcke werden, ihrem Namen entsprechend, jedoch in erster Linie auf Berghütten sowie in Jugendherbergen oder Naturhäusern eingesetzt. Dort werden sie mit den bereits vorhandenen Decken und Kissen für eine erholsame Nachtruhe genutzt. Zweck ist jedoch hierbei nicht die Wärmeisolation, sondern der Hüttenschlafsack wird lediglich aus hygienischen Gründen verwendet. Grund hierfür ist, dass auf vielen Hütten etwa das bereitgestellte Bettzeug nicht täglich bzw. in kurzen Abständen gewaschen werden kann. Entsprechend unangenehm ist die Vorstellung, dass fremde Menschen das gleiche Schlaflager nutzen. Einige Hüttenwirte geben in ihren Hüttenbeschreibungen einen Hüttenschlafsack sogar als Pflicht an. Für Trekking-, Wander- oder Bergsteigfans gehört er also in jedem Fall in den Rucksack. Auch wird so das Leihen von Bettwäsche erspart.

Da hier die Wärmeisolation wie erwähnt keine zentrale Rolle spielt, die Wärmeleistung eines Schlafsacks jedoch natürlich verbessert werden kann, sind Hüttenschlafsäcke entsprechend schmaler und leichter als ein gewöhnlicher Schlafsack und daher einfach zu falten und auf ein Kleinstmaß verstaubar.

 

 

Was Hüttenschlafsäcke noch bieten

Auch kann ein Hüttenschlafsack als sogenanntes Inlay bzw. Inlett beim Schlafen in einem normalen Schlafsack-Modell genutzt werden. Dadurch wird der Schlafsack selbst weniger abgenutzt und zudem vor Schmutz geschützt.

Hüttenschlafsäcke verfügen je nach Modell zudem über Einschubfach am Kopfende. Dort kann das Kissen verstaut werden und bleibt so auch bei einer unruhigen Nacht wo es hingehört.

Ein Hüttenschlafsack engt nicht ein und gewährt auch nachts genügend Bewegungsfreiheit um sich ungestört drehen und wenden zu können. Es ist daher durchaus empfehlenswert sich ein solches Modell zuzulegen statt, wie es auch gern gemacht wird, auf schlichte Bettlaken zurückzugreifen. Denn normale Bettlaken sind wesentlich dicker, unhandlicher und bringen auch mehr Gewicht mit sich, was sich wiederum in einem schwereren Rucksack niederschlägt.

Hüttenschlafsäcke sind von den unterschiedlichsten Marken wie Salewa, Deuter oder Cocoon im Fachhandel für Outdoorsport erhältlich und liegen meist im günstigen bis sehr günstigen Preisrahmen, abhängig meist vom gewählten Material.

Sie sind daher eine lohnenswerte Investition und sollten in keiner Outdoor-Ausrüstung fehlen. Meine Empfehlung, den nutzen wir auch im Wohnmobil:

Backpacker’s Journey ultrakleiner und ultraleichter (155g) Hüttenschlafsack *